Alle Schülerinnen und Schüler wählen aus der Projektwochenbroschüre pro Schuljahr drei Projektwochen aus, eine davon wird dann ausgewählt (wenn möglich nach Priorität der Kinder). Diese Woche findet entweder in der letzten Woche vor den Sommerferien, in der dritten Woche der Herbstferien oder in der ersten Woche der Sportferien statt.
Bei Fragen und Anregungen kontaktieren Sie bitte das Projektwochen-Team (Gabi Näf und Reto Sager).
Insgesamt 75 Schülerinnen und Schüler der Oberstufe Gränichen verreisten am Sonntag, 29.1. in die beiden Skilager nach Lenzerheide oder Klosters. Die Bedingungen dieses Jahr waren fantastisch und ermöglichten den Jugendlichen eine fröhliche, sportlich bewegte Woche in den Bergen.
Weitere 11 Kurse standen andern 170 Kindern und Jugendlichen in Gränichen zur Auswahl. Die älteren Schülerinnen und Schüler hatten sich für Spanisch, Schach, Eisenbahnen, Kalligraphie oder Pyjama Nähen angemeldet und konnten in diversen speziellen Tagen innerhalb der Projektwoche an den verschiedensten Ausflügen oder Aktivitäten teilnehmen. So führte z. Bsp. eine bolivianische Musikgruppe die TeilnehmerInnen in die südamerikanische Volksmusik ein, andere Jugendliche reisten nach Luzern ins Verkehrshaus oder nach Basel ins Papiermuseum, einige tanzten unter fachkundiger Anleitung Zumba, andere bestritten ein Schachturnier, und wer genäht hatte, feierte seinen neuen Pyjama stolz mit einer Party.
Den Kindergärtnern und Primarschülern stand ebenfalls eine grosse Auswahl an Themen zur Verfügung: von Kochen über Werken, von Musizieren über Tanzen, von Lesen über Gestalten und Erfinden waren alle Fertigkeiten gefragt. Mit viel Spass liessen sich die Kinder von den Kursleiterinnen klassen- und altersübergreifend in die vielfältigen Themen entführen. Sie waren motiviert und dankbar dabei. Sogar bei eisiger Kälte waren die Kleinsten auch draussen unterwegs. Auch hier wurde die Begeisterung der Kinder mit Ausflügen, feinen Menüs oder funktionstüchtigen Handwerksprodukten belohnt.
Sowohl die Kinder als auch die Lehrpersonen genossen die besonderen Umstände der Projektwoche. Für einmal galt nämlich während einiger Tage ein besonderer Stundenplan, der es zuliess, mit Ruhe und genügend Zeit in ein Thema einzutauchen.
Gabi Näf
Vom 17. bis 21. Oktober fanden an der Schule Gränichen die Herbst-Projektwochen statt. 240 Schülerinnen und Schüler besuchten 12 Kurse.
Für die jüngsten Tierliebhaber stand der Kurs "Esel" zur Auswahl. Nebst Bastelarbeiten durften die Kleinen mit richtigen Eseln spazieren gehen und ihnen das Fell striegeln. Wer lieber in ferne Welten eintauchen wollte, war in "1001 Nacht" an der richtigen Adresse. Hier lernten die Kinder Soraya, das kleine Kamel kennen oder fertigten sich eine eigene Wunderlampe an. Beim "Fest der Farben" lernte man den Maler Wassily Kandinsky und seine Bilder kennen. Die kleinen Künstler standen ihrem Vorbild schlussendlich in nichts nach!
Spannend zu und her ging es bei den Tierliebhabern aus der Unterstufe. Katastrophenhunde zeigten ihr Können, Jäger erklärten im Wald die Einsätze der Jagdhunde und ein Besuch im Zolli rundete die vielseitige Woche ab. Kreative Köpfe bauten im Kurs "Spielen" eine Monsterkugelbahn oder zeichneten Labyrinthe auf den Pausenplatz. Eine Gruppe beschäftigte sich vertieft mit den Fledermäusen und war in der Masoalahalle in Zürich anzutreffen. Mit einem Detektor konnten die Kinder die hohen Frequenzen der Fledermäuse orten und hörbar machen. An grosser Beliebtheit erfreute sich das Angebot für junge Detektive. Phantombilder wurden erstellt, knifflige Kriminalfälle gelöst und Spuren in einer Höhle bei Brugg wurden sichergestellt. In der Hauswirtschaft stiegen dem Besucher herrliche Düfte in die Nase. Hier wurden selbstgemachte Konfi, Zöpfli, Pralinen oder Krachmandeln liebevoll zu Geschenken verpackt. In den Wäldern um Gränichen suchten zahlreiche Kinder die Posten der OL-Parcours. Nebst Kartenkunde wurden verschiedene Formen des Orientierungslaufes ausprobiert!
In bereits winterlicher Umgebung marschierte eine Gruppe von Dielsdorf über die Juragräte bis zur Geissflue. Übernachtet wurde in der Jugi Baden und in den Naturfreundehäusern auf der Gisliflue und der Schafmatt. Die zufriedenen aber auch etwas müden Gesichter zeugten von der Freude am gemeinsamen Erlebnis in der Natur. Wer den Sport lieber in der geheizten Halle ausüben wollte, war in der "Polysportwoche" genau richtig. Unzählige Spiele und Sportarten fanden grossen Anklang bei der Gränicher Schülerschaft. Schliessslich stand die Bühne allen Sängerinnen und Tänzern offen! Songs und Tanzschritte wurden einstudiert und vorgeführt. Talente wurden entdeckt und entwickelt!
Beeindruckend war, mit welcher Freude und welchem Stolz die Schülerinnen und Schüler in dieser etwas anderen Schulwoche ihre Arbeiten verrichteten und präsentierten.
Reto Sager


Mit dem Thema „Sand und Wasser“ beschäftigten sich die kleinsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer. In und um den Kindergarten Gänstel durfte nach Herzenslust mit Sand experimentiert werden. Vielfältige Kunstwerke zeugten am Freitag von einer kreativen Woche.
Bei einem Besuch im Wald liessen sich vom neu gebauten Waldsofa aus die vielen Höhlen und Bauten des „Hörbe mit dem grossen Hut“ bewundern. Unterstufenkinder tauchten mit allen Sinnen in diese Geschichte ein und rundeten die Woche mit einem „Hörbe“-Fest gebührend ab.
Tasten, hören, berühren, spüren – dies war gefragt im Kurs „Mit allen Sinnen“. Im Erlebnismobil konnten die Kinder nachempfinden, mit welchen Schwierigkeiten Blinde zu kämpfen haben. Auf den Besuch im Spielemuseum in Baden zum Thema „Sinne“ freuten sich die Kinder besonders.
Zweit- und Drittklässler verwandelten das Vorstadtschulhaus in ein Atelier. Mit Pinsel und Farbe und mit vielen andern Materialien entstanden wunderschöne Werke. Ein Workshop im Paul Klee Museum in Bern war dabei ein besonderes Highlight.
Spielen ist immer wieder eine begehrte Woche, so auch diesen Sommer in vielen verschiedenen Bereichen: Kartenspiele, Bewegungsspiele, verspieltes Werken und spielerisches Experimentieren im Technorama.
Über 20 Zweit- bis Fünftklässler hatten sich für ein Wanderlager im Wirzweli bei Dallenwil erwärmen können. Der Ausflug auf das Stanserhorn konnte bei bestem Wetter durchgeführt werden. Bestimmt war nach dieser Wanderung schnell Nachtruhe! Ende Woche waren die Kinder über ihre vollbrachten Leistungen äusserst stolz.
Im Kurs "physikalische Kräfte" wurden solche am eigenen Körper erlebt beim Besuch der Kletterhalle. Unzählige Versuche führten bereits die 5. Klässler an die Physik heran. So wurden beispielsweise Wasserraketen gestartet. Ein Besuch im Technorama rundete die spannende Woche ab.
Für die Mädchen der Oberstufe war das Herstellen des eigenen Schmucks der Renner! Aus Papier oder Perlen wurden dekorative Hals- oder Fussketten gefertigt. Es entstanden äusserst schmucke Stücke. In der Glasi Hergiswil konnten die Mädchen den Künstlern über die Schulter schauen.
Ein weiterer Kurs für Oberstufenmädchen war das "Schnuppern, einmal anders". Die Mädchen betreuten als Gotte ein Kindergartenkind oder einen Erstklässler. Bastelarbeiten und gemeinsame Ausflüge liessen den Altersunterschied schnell schmelzen.
Schliesslich vernahm man aus der Aula während der ganzen Woche Klänge aus Pop und Rock. Als Band probten Schülerinnen und Schüler Songs, wovon Ende Woche sogar zwei aufgezeichnet wurden. Erwähnenswert ist die Tatsache, dass einige der Band bisher noch nie in die Tasten gegriffen oder an den Saiten gezupft hatten!
Ende Woche durften über 120 Kinder nach einer motivierten Teilnahme in die wohl verdienten Ferien entlassen werden. Auch den Lehrpersonen, welche die Kurse mit viel Initiative und Engagement geleitet haben, wünschen wir erholsame Ferientage.